Schattentänzer Deerhounds

Über uns

In 2015 reifte bei uns die Überlegung, dass wir einen zweiten Hund anschaffen wollten. Kriterium hierbei war die Verträglichkeit mit unserem bereits vorhanden Labradoodle. Zwei Versuche mit Hunden aus dem Tierschutz waren nicht sonderlich erfolgreich so dass wir die Hoffnung praktisch schon aufgegeben hatten.

Auf einem Mittelaltermarkt sahen wir dann drei irische Wolfshunde eines Besitzers und die Hunde gefielen uns auf Anhieb angesichts der Ruhe die sie ausstrahlten und der imposanten Statur. Nach eingehender Recherche stießen wir aber darauf, dass die durchschnittliche Lebenserwartung bei den Irischen Wolfshunden leider nicht sehr hoch ist und wir somit von dieser Rasse auch Abstand nahmen. Aber die Größe und Mentalität dieser sanften Riesen hatte es uns angetan. Einige Wochen später stieß meine Frau  auf eine Kleinanzeige über den Verkauf von Deerhoundwelpen. Die Rassebeschreibung auf einschlägigen Internetportalen sagte uns sehr zu und wir beschlossen ohne große Erwartungshaltung uns die Welpen einmal anzuschauen. Gesagt – Getan: Ein kurzer Anruf bei der Züchterin Nicole Roel ergab eine kurzfristige Möglichkeit eines unverbindlichen Besuches zwischen den Jahren. Wir wurden von einem ganzen Rudel Deerhound freundlich begrüßt und wir hatten die Möglichkeit gemeinsam mit Nicole, einigen der erwachsenen Hunde und einem der Welpen einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Wir waren beeindruckt, dass die Hunde im Wald vollkommen frei laufen konnten und als der Welpe nicht mehr richtig laufen wollte, und ich ihn den Rest des Weges nach Hause tragen durfte, war es im Grunde genommen um mich bereits geschehen. Für den nächsten Tag vereinbarten wir ein weiteres Treffen zu dem wir auch unseren Hund mitbringen wollten, um zu sehen wie er auf die Deerhounds reagiert. Als wir am nächsten Tag bei Nicole ankamen, lief zunächst ein einzelner Welpe auf uns zu –  es war genau der vom Vortag, der uns irgendwie wiederzuerkennen schien. Nach dem gemeinsamen Spaziergang mit unserem Labrodoodle, der vollkommen entspannt war, war die Entscheidung gefallen – nach Neujahr sollte Barneby Pinehurst -genannt Dobby – bei uns einziehen. Der Umgang mit dem Welpen gestaltete sich vollkommen problemlos, lediglich zwei drei kleinere Pippiunfälle hat es am Anfang gegeben.

Es vergingen einige Monate, in denen wir weiterhin Kontakt zu Nicole hielten. In einigen Gesprächen ergab sich dann, dass sie mit Ihren Deerhounds immer wieder auch Ausstellungen besuchte und so kam es, dass wir irgendwann auch das erste mal als Besucher mit auf eine Ausstellung in Gelsenkirchen gingen. Dort wurden wir relativ schnell von diversen anwesenden Ausstellern gefragt, ob wir unseren Hund nicht auch ausstellen wollten. So gingen einige Wochen ins Land und wir entscheiden uns, tatsächlich an einer solchen Ausstellung teilzunehmen. Wir meldeten Dobby in der Jugendklasse an und versuchten ihn  – mehr schlecht als recht – optimal zu präsentieren. Der Richter erwähnte dann auch umgehend, dass unser Hund dringend mehr Ringtraining bräuchte. Dieser Aufgabe nahm sich meine Frau an. Feststellen musste Sie, dass die Ausbildung eines Deerhounds etwas anders läuft als bei einem Labradoodle. Konsequenz und häufige (nahezu unendliche) Wiederholung mit entsprechenden Leckerchen brachten hier den gewünschten Erfolg. Als nächste Ausstellung hatten wir uns dann angesichts der räumlichen Nähe zu den Eltern meiner Frau (als entsprechende Kindersitter) die CACIB in Nürnberg rausgesucht. Eine Hallenaustellung stellt natürlich für die Hunde noch einmal eine besondere Herausforderung dar, aber Dobby hat sich hier hervorragend gemacht und die deerhoundtypische Gelassenheit an den Tag gelegt. Belohnt wurde dies mit der Formwertnote Vorzüglich 1 und der Vergabe der Entsprechenden CAC und VDH Championanwartschaft und dem Titel des Jugendalpensiegers. In der Zwischenzeit waren wir Mitglied des Deutschen Wind Hund Zucht- und Rennverbandes geworden.

Es folgten diverse weitere Ausstellungen die ebenfalls sehr erfolgreich verliefen. Parallel begann bei uns die Idee einer eigenen Hobbyzucht zu wachsen. Wir besuchten ein entsprechendes Züchterseminar, lasen diverse einschlägige Literatur, führten einige Gespräche mit anderen Züchtern und würden Mitglied im Deerhound Club England. Schließlich begannen wir uns über einen Zwingernamen Gedanken zu machen und kamen nach einigen Wochen zu den Namen „Schattentänzer“. Inspiriert wurde der Name durch unsere Leidenschaft für Fantasy-Literatur und entsprechende Veranstaltungen.

… to be continued…

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